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Klaudia Kleinekühlmann



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Verband der Osteopathen Deutschland e.V.

Dhanyata Praxis

Hochstraße 60
D- 45894 Gelsenkirchen-Buer

Zentrale Rufnummer:
0209-99 99 961

19272

Physiotherapeutische Behandlungsmethoden

> Allgemeine Krankengymnastik
> Atemtherapie
> Beckenbodengymnastik
> Bindegewebsmassage/BGM
> Brunkow/Stemmführung nach Brunkow
> Brügger Therapie
> Funktionelle Bewegungslehre/FBL
> Fußreflexzonenmassage
> Klassische medizinische Massage
> Kinesiotape
> Kryotherapie/Kältetherapie/Eisanwendungen
> Manualtherapeutisch orientierte Maßnahmen
> Narbenbehandlung
> Querfriktionsmassage/Querfriktionen
> Skoliose Therapie nach Katharina Schroth
> Stretching/Dehnungstherapie/ Dehntechniken
> Traktionsbehandlung/Extension
> Triggerpunktbehandlung/Triggerpunktmassage
> Wärmebehandlung/Fango/Heißluft
 

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Die Physiotherapie, Krankengymnastik und die medizinische Massage sind Kassenleistungen und werden von einem Arzt/einer Ärztin verordnet. Ich behandle Versicherte aller Kassen und privat Versicherte. Alle Texte beschreiben die von mir angebotenen Therapien und dienen nicht der Beratung in Gesundheitsfragen. Bei dem Verdacht auf eine Erkrankung suchen Sie bitte immer sofort einen Arzt auf.

 

Allgemeine Krankengymnastik

Krankengymnastik ist ein wichtiger Teil der Behandlung einer Krankheit oder wird in der Nachbehandlung von Unfällen, Operationen und Krankheiten eingesetzt. Die Anwendungsgebiete umfassen vor allem Haltungsschäden und Schäden am Bewegungsapparat. Körperliche Defizite, die zu Krankheiten und/oder Schmerzen führen, werden durch krankengymnastische Übungen gezielt ausgeglichen. Die Anwendungsgebiete der Krankengymnastik sind sehr vielfältig und erstrecken sich auf die verschiedensten Erkrankungen.

Die aktiven krankengymnastischen Elemente lassen sich in Bewegungs- und Halte-Übungen einteilen. Sie haben die Aufgabe die Muskulatur zu stärken und können das Herz-Kreislauf-System stärken. Außerdem wird die Koordination verbessert und die Knochen werden gestärkt.

Ein anderer Teil der Krankengymnastik sind die passive Behandlungsmaßnahmen, bei denen der Therapeut/die Therapeutin die verschiedensten Bewegungen ausführt oder sie assistiv unterstützt. Dieses trägt dazu bei, dass sich der Bewegungsspielraum der Gelenke und die Dehnfähigkeit des Bindegewebes und der Muskulatur verbessert.

Die wichtigsten Wirkung der Krankengymnastik im Detail:

  • Kräftigung geschwächter Muskulatur
  • Wiederherstellung des Muskelgleichgewichtes
  • Dehnung verkürzter Weichteilstrukturen
  • Mobilisation von Gelenken
  • Koordinative Schulung von gestörten Bewegungsabläufen
  • Anregung der Durchblutung und des Herz-Kreislaufsystems
  • Entstauung
  • Positive Reizsetzung auf den Stoffwechsel
  • Förderung der Atmung
Die allgemeine Krankengymnastik ist ein wichtiges Gebiet der Physiotherapie. Auf der Grundlage einer krankengymnastischen Untersuchung kann der Therapeut/die Therapeutin die verschiedensten Funktionsstörungen ermitteln und dementsprechend ein gezieltes und individuelles Übungs- und Behandlungsprogramm erstellen, welches darauf abzielt, die Selbständigkeit des Patienten/der Patientin nach einer Verletzung oder Erkrankung wieder herzustellen, oder sie zu erhalten.

 

Atemtherapie

Was bedeutet Atem? Atem bedeutet Gasaustausch. Sauerstoff wird aufgenommen und Kohlendioxyd wird abgegeben. Durch Belastungen verschiedener Art und Erkrankungen der Lunge und des Herzens wird unsere Atmung negativ beeinflusst. Die Atemtherapie dient der Verbesserung der Aus- und Einatmung, optimiert Hustentechniken, kann Verschleimungen lösen und ist auch ein Mittel zur Verbesserung der Körperwahrnehmung und Entspannung.

 

Beckenbodengymnastik

Das Ziel der Beckenbodengymnastik ist es, ein Gleichgewicht zwischen der Kraft der Druckbelastung der Beckenbodenmuskulatur herzustellen. Sie verbessert die Schließ- und Haltefunktion der Beckenbodenmuskulatur. Das Training dieser Muskulatur ist insbesondere bei Blasenfunktionsstörungen und Inkontinenz angesagt und ist als Rückbildungsgymnastik nach einer Geburt besonders wichtig, da sie in diesem Fall erwähnten Beschwerden vorbeugt.

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Bindegewebsmassage (BGM)

Diese spezielle Art der Massage ist eine Reflexbehandlung und normalisiert Verspannungen im Bindegewebe. Dadurch werden funktionelle Störungen im gesamten Körper positiv beeinflusst und die damit verbundenen Beschwerden verbessert.

 

Brunkow/Stemmführung nach Brunkow

Die Stemmführung ist ein Bahnungssystem. Über bestimmte Einstellungen der Arm-und Beingelenke werden die Haltung und die Bewegungsabläufe des Rumpfes beeinflusst. Somit wird die gesamte Motorik im positiven Sinne korregiert. Durch die synergistische Muskelarbeit der Arme und Beine, welche sich in den Rumpf fortleitet, kommt es zu einer dynamischen Ganzkörperspannung. Diese Behandlung, wirkt sich vor allem bei Menschen/Patienten mit Fehlhaltungen, Mängeln in verschiedenen Bewegungsmustern, Gelenkfehlstellungen; verschiedenen Zuständen von Muskelinsuffizienzen (Muskelschwächen) und Wahrnehmungs- und Konzentrationsstörungen, positiv aus.

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Brügger Therapie

Diese Therapie ist nach dem Neurologen Dr. med. A. Brügger benannt, der die Brügger Therapie entwickelt hat. Sie zielt vor Allem ab, auf die Erlernung der aufrechten Körperhaltung, der Korrektur der Statik des gesamten Körpers und der Beseitigung von Muskelkontrakturen (Muskelverkürzungen) . Sie ist eine Kombination von lokalen Anwendungen (oft in Form einer Wärmetherapie), der Beseitigung von Verspannungen und Verkürzungen der Muskulatur durch spezifische Dekontraktionsmethoden und einer aktiven Bewegungstherapie, welche die physiologische und aufrechte Haltung als wichtigsten Inhaltspunkt hat. Besonders hilfreich ist diese Methode bei verschiedenen Erkrankungen des Bewegungsapperates, welche durch Fehlbelastungen der Wirbelsäule und der Gelenke entstehen, somit auf eine „schlechte“ Körperhaltung zurückzuführen sind. Dazu zählen, z.B Rückenschmerzen, Nacken-Schulter-Armschmerzen, verschiedene Arten von Kiefergelenkproblemen und Kopfschmerzen, ausstrahlende Schmerzen in den Beinen, Arthrosen („Gelenkverschleiß“), u.s.w..

Funktionelle Bewegungslehre nach S. Klein Vogelbach (FBL)

Die Funktionelle Bewegungslehre wurde von Dr. h.c. Susanne Klein-Vogelbach, Physiotherapeutin in Basel entwickelt. Sie umfasst eine Vielzahl von therapeutischen Übungen und Techniken, welche dem Patienten helfen ein ökonomisches Bewegungsverhalten zu erlernen und funktionelle Probleme beseitigen . Das oberste Leitbild ist das normale Bewegungverhalten des gesunden Menschen. Die Funktionelle Bewegungslehre umfasst vielerlei verschiedene Therapieformen. „Widerlagernde Mobilisationen“, „hubarme/hubfreie Mobilisationen“ und „mobilisierende Massagen“ fördern die Gelenkmobilisation, helfen also bei Kontrakturen (Versteifungen) und allen anderen Arten eingeschränkter Beweglichkeit. Mit Hilfe der Therapeutischen Übungen wird das Bewegungsverhalten so modifiziert, dass es, wie oben erwähnt, ökonomisch ist und somit belastende Bewegungsmuster ausgemerzt werden. Diese spezielle Bewegungslehre wird insbesondere bei orthopädischen und neurologischen Krankheitsbildern eingesetzt.

 

Fußreflexzonenmassage

Die Fußreflexzonenmassage stimuliert die inneren Organe, da jedes Organ mit einem bestimmten Bereich am Fuß in Kontakt steht und die Fußzonen mit den Körperzonen verbunden sind. Durch die Reize am Fuß werden Selbstheilungskräfte ausgelöst, der Körper wird von Stress und Spannung befreit, Blockaden lösen sich auf und es kommt zum Ausgleich von Disharmonien.

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Kinesiotape - Die neue Art der Schmerztherapie

Kinesiotape Anwendungsmöglichkeiten

  • Prellungen
  • Verstauchungen
  • Überbelastungen
  • Gelenkprobleme
  • Muskelschmerzen
  • Schwellungen (Ödeme),
  • Blutergüsse (Hämatome)
  • Kopfschmerzen / Migräne
  • und andere

Die Anwendungsgebiete des Kinesiotapes sind äußerst vielfältig. Das Kinesiotape kann Verletzungen vorbeugen und es kann in der Nachsorge von Verletzungen und/oder Schmerzen eingesetzt werden, um die Beschwerden lindern.  Die Anbringung des Tapes fördert die Durchblutung der getapteden Stelle, wodurch Schwellungen oder andere Ödeme schnell abgebaut werden können. Ebenso können funktionelle Blockaden und Gewebeverklebungen gelöst werden und somit wird der Selbstheilungsprozess des Körpers angeregt. Dem Gewebe wird die Entlastung genommen und dementsprechend können Schmerzen gelindert werden und ein verbesserter Energiefluss gewährleistet werden.

Klassische medizinische Massage

Das Massieren ist eine uralte Technik zur Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden und Erkrankungen des Bewegungsapperates. Die klassische Massage ist die am weitesten verbreitete Massageform. Sie wird auch „schwedische Massage“ genannt. Diese Massage lockert die Muskulatur , ist sehr hilfreich bei schmerzhaften Verspannungszuständen, verbessert die Durchblutung der Haut und der Muskulatur und optimiert die allgemeine Beweglichkeit. Typische Indikationen für die klassische Massage sind zum Beispiel rheumatische Beschwerden, verhärtete Muskeln, verschiedene Arten von Rückenschmerzen und Schulter-Nackenschmerzen, Bewegungseinschränkungen, welche durch verspannte und verkürzte Muskulatur bedingt sind und Spannungskopfschmerzen.

 

Kryotherapie/Kältetherapie/Eisanwendungen

Bei der Kryotherapie wird mit Kältereizen behandelt und es werden dazu Temperaturen unter 0 Grad eingesetzt. Dieses soll helfen, Schmerzen zu lindern .
Eingesetzt wird die Kryotherapie bei muskuloskelettalen Störungen , wie zum Beispiel akute Wirbelsäulen- und Gelenksbeschwerden. Außer zur Schmerzlinderung und Ödemprophylaxe/Schwellungsprophylaxe nach Verletzungen - zum Beispiel Prellungen oder Zerrungen - wird diese Therapie auch oftmals bei Überlastungssyndromen wie Sehnenscheidenentzündungen oder Schleimbeutelentzündungen angewandt. Bei rheumatischen Erkrankungen können vor allem die akuten und subakuten Entzündungsreaktionen durch die Kryotherapie positiv beeinflusst werden. Neben der Reduktion der Entzündungsaktivität tritt auch oft eine Steigerung der Gelenksbeweglichkeit und eine Reduktion der Schmerzen auf.

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Manualtherapeutische Maßnahmen

Hierbei handelt es sich um spezielle Behandlungs-und Untersuchungstechniken, welche sich mit der Behandlung und dem Auffinden von funktionellen Störungen am gesamten Bewegungsapperat befassen . Am Anfang der Behandlung steht die Untersuchung, welche das Ziel hat die Ursache der Beschwerden aufzufinden und die betroffene Gewebestruktur zu fokussieren. Die manualtherapeutische Behandlung hat zum übergeordneten Ziel, das physiologische und ökonomische Zusammenspiel zwischen der Muskulatur, den Gelenken und den Nervenstrukturen wieder herzustellen. Die passiven, mobilisierenden Techniken durch den Therapeuten, werden durch eine aktive Übungsbehandlung unterstützt und komplettiert. Diese Therapieform ist überaus hilfreich bei allen orthopädischen Krankheitsbildern, sowie nach Traumen, welche die Gelenke, die Muskulatur und die Nervenstrukturen betreffen.

 

Narbenbehandlung

Die Ziele der Narbenbehandlung sind: Verhinderung/Beseitigung von Verklebungen und Verwachsungen, die funktionelle Beweglichkeit wieder herzustellen und die Schmerzfreiheit zu gewährleisten. Leider entstehen im Narbenbereich oft Verklebungen und Verwachsungen, wodurch es zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen kommt. Es ist wichtig, dass Narbengewebe gut verschieblich ist und gegenüber den darunter liegenden Schichten gleiten kann. Die Narbenbehandlung in der akuten Phase/Entzündungsphase besteht aus einer Reflexzonenbehandlung, Techniken, welche das lymphatische System anregen und einer speziellen Meridianbehandlung (Meridian-Energieflusslinie). In der„Nachheilungsphase“ (Umbauphase) sind zum Einen die vorher erwähnten Techniken überaus wichtig, zum Anderen kommen aber auch lokale Techniken zum Einsatz, wie z. B. Ausstreichungen, Dehnungen, Knetungen, Dehntechniken, Friktionen und Schröpfungen.

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Querfriktionsmassage

Dies ist eine spezielle Massage der Muskel-Sehnenübergänge und der Sehnen-Knochenübergänge, welche von dem Orthopäden Dr. J. Cyriax entwickelt wurde. An diesen Stellen entstehen durch Überbelastung Entzündungen oder entzündungsähnliche Zustände, welche oft sehr schmerzhaft sind. Durch die Querfriktionen können diese Entzündungen und begleitende Ödeme (Wassereinlagerungen) beseitigt werden. Ein weiterer Effekt ist die Verbesserung des Stoffwechsels im behandelten Gewebe. Diese Massage ist induziert bei allen entzündlichen Überlastungsprozessen in/an den Sehnenübergängen (z.B. beim „Tennisellenbogen“).

 

Skoliose Therapie nach Katharina Schroth

Definition des Begriffes „Skoliose “: Eine Skoliose ist eine verkrümmte und verdrehte Wirbelsäule mit verschiedenen Begleiterscheinungen, wie zum Beispiel ein verkrümmter Brustkorb und verkümmerter und auch verkürzter Muskulatur. Bei der dreidimensionalen Skoliosebehandlung wird die verkrümmte und in sich verdrehte Wirbelsäule durch ein spezielles Therapieprogramm aufgerichtet. Die Therapie ist eine Kombination aus vielen spezifischen Übungen und der Drehwinkelatmung.

In jeder einzelnen Übung wird auf die Spezifität des individuellen skoliotischen Haltungsmusters eingegangen. Jeder einzelne Bogen wird korregiert und die gesamte Wirbelsäule wird entdreht. Die erreichte Haltungskorrektur wird dabei muskulär gekräftigt und stabilisiert . Während der aktiven Übungen erfolgt eine weitere Korrektur durch eine entsprechende Lagerung unter Zuhilfenahme von kleinen Lagerungskissen und durch die unterstützende Drehwinkelatmung. Durch die Ausnutzung sensomotorischer Rückkopplungsmechanismen wird das Haltungs-und Bewegungsempfinden so geschult, dass die Patienten in der Lage sind das korregierte Haltungsmuster auch in ihr Alltagsleben einzubauen. Nach der Diagnose eines Krümmungswinkels von über 10 Grad (nach Cobb), sollte in kürzester Zeit mit der dreidimensionalen Skoliosetherapie begonnen werden. Zur Sicherung eines langfristigen Erfolges, empfiehlt die eine regelmäßige Wiederholungsbehandlung. Bei höhergradigen Skoliose ist eine lückenlose Behandlung bis zum Ende des körperlichen Wachstums angezeigt. Auch danach sind weitere Behandlungsserien in kleineren oder größeren Abständen äußerst sinnvoll, um die Skoliose langfristig zu korregieren und einer Verschlimmerung vorzubeugen.

Bei kleineren Kindern ist die Mitarbeit der Eltern äußerst sinnvoll. Hier wird ein vereinfachtes Programm erarbeitet und einige Korrekturen werden auf passivem Wege eingeleitet und/oder auch ausgeführt.

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Stretching und Dehnungstherapie/Dehntechniken

Wesentliche Ziele dieser Therapie liegen in der Verbesserung der Elastizität der Muskulatur und des Bindegewebes, sowie der Gelenkbeweglichkeit. Somit wird der Körper geschmeidig, beweglich und flexibel. Das Stretching wirkt positiv bei Muskelverkrampfungen und Muskelverkürzungen. Selbst der altersbedingte Rückgang der Beweglichkeit, sowie Verschleißerscheinungen an Gelenken, Sehnen und Muskeln werden aufgehalten. Muskelverkürzungen nach Unfällen, oder Operationen werden rückgängig gemacht und die betroffenen Strukturen werden weniger schmerzempfindlich. Darüber hinaus soll das regelmäßige STRETCHING äußerst positive Auswirkungen auf das Nervensystem haben und den Parasympatikus stimulieren, es kommt zum Stressabbau und einer physischen und psychischen Entspannung.

 

Verschiedene Dehntechniken

Passives statisches Dehnen: Nach der Einnahme einer Dehnstellung kommt es durch eine kleine Positionsänderung zu einer Zunahme des Widerstandes. Die Dehnung sollte mindestens 20 Sekunden gehalten werden und wird im schmerzfreien Bereich ausgeführt.

Neuromuskuläres Dehnen/Anspannungs-Entspannungs Dehnen/Hold-Relax Technik: Der zu dehnende Muskel wird zunächst angespannt und in der darauf folgenden Entspannungsphase in die Dehnung gebracht. Dieser Ablauf wird mehrere Male wiederholt.

Neuromuskuläres Dehnen/aktives statisches Dehnen: Die Dehnung wird durch die Kontraktionskraft des muskulären Gegenspielers bewirkt.

Bei allen Dehntechniken ist es äußerst wichtig, dass die Dehnung immer kontrolliert und nie im schmerzhaften Bereich stattfindet. Bei vorangegangenen Verletzungen sollte vor der Dehntherapie ärztlicher Rat eingeholt werden.

Traktionsbehandlung/Extension

Die Traktionsbehandlung ist eine Behandlung, bei welcher eine auf dosierte Zugkraft auf die Gelenke der Gliedmaßen und/oder der Wirbelsäule ausgeübt wird. Dieses hat zur Folge, dass es zu einer Druckminderung in den Gelenken, zur Muskeldetonisierung (Muskelentspannung) und zur Entlastung komprimierter Nervenwurzeln kommt. Schmerzen werden reduziert und die Beweglichkeit verbessert sich. Die Wirkung der Traktion bestimmt der bestimmt der Physiotherapeut durch seine gelenkte Kraft, die Zugrichtung und die entsprechende Gelenkeinstellung. Die Traktion in meiner Praxis erfolgt manuell (durch die Hände) und/oder  unter Zuhilfenahme von Fixierungs-und Zuggurten. Die Indikationen für die Traktionsbehandlung sind alle Hypomobilitäten („Bewegungseinschränkungen“) der Extremitäten- und Wirbelsäulengelenke.

 

Triggerpunktbehandlung/Triggerpunktmassage

Die Triggerpunktmassage basiert auf den Erkenntnissen von J.G Travell und D.G. Simons. Sie beschäftigt sich mit der Behandlung von myofascialen Schmerzsyndromen (Schmerzen aus der Muskulatur, welche chronische Beschwerden verursachen). Die myofascialen Triggerpunkte sind sehr hart verspannte Stränge der Skelettmuskulatur. Ihre Reizung führt zu dem so genannten referred pain, ein Übertragungsschmerz in entfernten Körperbereichen. Ursachen sind oft direkte Traumen (Verletzungen), oder eine chronische Überbelastung der entsprechenden Muskulatur.

Myofasciale Triggerpunkte sind oft die Ursache von verschiedenen Gelenk-und Muskelschmerzen. Daher eignet sich diese Therapie (oft in Kombination mit anderen Therapieformen, z. B. der manuellen Therapie, etc.) für die Behandlung der verschiedensten Gelenk-und Muskelproblematiken, z.B Schulter-Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Knie-Oberschenkelschmerzen, usw…)

 

Wärmebehandlung/Fango/Heißluft

Wärme ist eine vorbereitende und unterstützende Maßnahme für die verschiedensten krankengymnastischen/physiotherapeutischen Behandlungen. Wärme wird zur Förderung der Durchblutung, zur Schmerzlinderung, zum Abbau von Ödemen (Flüssigkeitsansammlungen) und zur Tonussenkung (Verspannungssenkung) der Muskulatur eingesetzt.

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